Festbrennstoffe

Zu der Gruppe der Festbrennstoffe gehören Steinkohle, Braunkohle, Koks und Holz. Vor allem der Einsatz von Holz in Kachelöfen und Kaminen als Zusatzheizung erfreut sich zunehmender Beliebtheit. So kann insbesondere in der Übergangszeit die zentrale Heizungsanlage außer Betrieb bleiben und während der Heizperiode beliebig zugeheizt werden.

Chemische Zusammensetzung

Feste Brennstoffe werden nach ihren natürlichen und künstlichen Formen unterschieden. Natürliche Festbrennstoffe sind z. B. Braunkohle, Steinkohle, Torf und Holz. Als künstliche Brennstoffe werden dagegen die Verarbeitungs- bzw. Veredlungsprodukte der natürlichen Festbrennstoffe bezeichnet, so z. B. Braunkohlebriketts, Steinkohlebriketts oder Holzpreßlinge. Je nach ihrer Entstehungsgeschichte und dem Verarbeitungsprozess haben die Brennstoffe eine unterschiedliche chemische Zusammensetzung. Chemische Bestandteile der festen Brennstoffe sind Kohlenstoff ©, Wasserstoff (H), Sauerstoff (O), Stickstoff (N), Schwefel (S), Wasser (H2O) und Asche. Steinkohle besitzt von allen Festbrennstoffen den größten Anteil an Kohlenstoff, während Holz den größten Sauerstoffanteil aufweist.

Quelle: Buderus

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